Behörde konfisziert Drizzt-Blog
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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
mit sofortiger Wirkung hat die Behörde zur Untersuchung und Abwehr Paranormaler Erscheinungen diesen Blog konfisziert. Aufgrund einer Invasion durch Zwerge, Elfen und Drachen geriet die Arbeit der Behörde gegenüber den Abenteuern eines gewissen Drizzt Do’Urden immer weiter in den Hintergrund. Eigentlich optimiert ein gewisser Grad an Geheimhaltung die Arbeit der B.U.A.P., jedoch können wir es unter diesen Umständen nicht zulassen, dass die Anstrengung unserer tapferen Agenten weiter und weiter in den Hintergrund gerät!
Die begonnene Vermischung unserer Welt mit den sogenannten “Vergessenen Reichen” und die Verdrängung der ersten durch die zweite kann nur durch eine verstärkte Konzentration mentaler Energien auf die Realität – die Welt der B.U.A.P. – gestoppt werden. Zu diesem Zweck werden Ihre Gehirnwellen vorübergehend über diesen Blog auf die Einsatzberichte unseres erfolgreichsten Agenten gelenkt. Agent Hellboy und seine Aufträge stehen daher für zwei Wochen im Fokus dieser Berichterstattung.
Studieren Sie bitte nun den folgenden Bericht von Agent Alandor aus dem Bezirk cross-cult/forum:
Hellboy rieb sich den Nacken, er war total verspannt. Der Kampf mit Brückentroll hatte ihm ganz schön zugesetzt. „Oh man, der hat einen verdammten linken Haken gehabt.“ Sein Blick fiel auf seinen Schreibtisch, oder das, was man als Schreibtisch bezeichnen kann. Viel mehr ist es ein Tisch, der unter einem Haufen Gerümpel begraben ist. „Was haben wir den hier?“ Mit seiner rechten Steinhand schob er ein paar Zeitschriften zur Seite und eine CD-Hülle kam zum Vorschein. Das Cover zeigte ein dunkelhäutiges Gesicht, mit weißen Haaren und violetten Augen. Hellboy hob sie mit seiner linken menschenähnlichen Hand auf und las den Titel. „Drizzt – Die Saga vom Dunkelelfen.“ Er zuckte mit den Schultern. „Sagt mir gar nichts, aber ich habe heute eh nichts mehr vor, da kann ich mir das Ding ja mal anhören.“ Hellboy warf seinen Mantel in die Ecke, legte die CD in den Player ein, holte sich noch ein Bier aus dem Kühlschrank, setzte sich seine Kopfhörer auf und ließ sich in seinen Sessel fallen. „Dann wollen wir mal.“ Er nahm seine Fernbedienung zur Hand und drückte auf ‚Play‘. Plötzlich zuckten Blitze durch den Raum und Hellboy wurde in gleißendes Licht gehült, dann wurde alles schwarz.
Als Hellboy wieder zu sich kam, brummte ihm der Schädel. „Was zur…“ Er blickte sich um und befand sich in einer riesigen marmorierten Halle wieder, die von wenigen Fackeln erleuchtet wurde. An allen vier Wänden führte eine fünfstufige Treppe zu einem Torbogen, der Blick auf einen lang dunklen Korridor bot. Ein Flüstern drang an Hellboys Ohren. „Nun Kreatur, tritt deinem Schicksal gegenüber und stirb!“ Er fuhr herum. „Hää, was soll der Scheiß?!“ Zu seiner Linken nahm er ein blaues Schimmern wahr und eine Gestalt mit dunkler Haut und weißen Haaren stand im Torbogen. In jeder ihrer Hände trug sie einen Krummsäbel und von einem ging dieser blaue Schimmer aus. Hellboy legte den Kopf zur Seite. „Ööh, bist du nicht der Typ vom CD-Cover?“
Den schimmernden Säbel auf Hellboy gerichtet sprach die Gestalt. „Egal aus welcher der neun Höllen du gekommen bist Dämon, du wirst mich nicht aufhalten. Gib den Weg zu Catti Brie frei!“ Hellboy hob fragend die Hände. „Ich hab noch nie von die…“
Bevor er ausgesprochen hatte, stand die Gestalt neben ihm und attackierte ihn. Den ersten Hieb konnte er mit seiner rechten Steinhand abwehren, so dass Funken sprühten. Der Zweite schnitt ihm über die Brust. „Aarrh, na warte Silberlocke!“ Die Gestalt setzte nach und schwang den bläulichen Säbel von unten nach oben, um Hellboy die Kehle aufzuschlitzen. Hellboy bekam das Handgelenk zu fassen und konnte so den Hieb abfangen, aber der andere Säbel sauste bereits von oben herab. Schnell reagierend riss er seine Steinfaust hoch und umfasste die Klinge. „Ha, hab ich dich!“ Doch Hellboys Hochgefühl hielt nicht lange an. In seiner Steinhand fing es an zu knistern und eine leichte Eisschicht bildet sich auf dem Stein. Die kurze Ablenkung ausnutzend, machte die Gestalt einen Schritt nach vorn und verpasste Hellboy eine Kopfnuss genau auf die Zwölf. Dieser löste seinen Griff und die Gestalt setzte mit einem Tritt in die Magengrube nach, so dass er nach hinten über kippte und auf seinem Allerwertesten landete. Mit der linken fasste sich Hellboy kurz an die Nase und blickte dann auf seine Finger, es war Blut daran. „So Freundchen, jetzt reicht’s!“ Hellboy sprang auf seine Hufe und die Steinfaust erhoben ging er zum Sturmangriff über. Die Gestalt grinste süffisant und machte einen Ausfallschritt und Hellboy konnte nicht bremsen und landete wieder auf der Nase. Langsam erhob er sich und ließ sein Genick knacken. „Danke, jetzt ist es wieder eingerenkt.“Die Gestalt ging langsam einen Bogen um ihn und ließ die Säbel kreisen. 
„Hör zu Kurzer, ich bin kein guter Schütze, aber der Samariter hier verschießt unangenehm fette Kugeln!“Hellboy zog mit seiner Linken den Samariter, eine speziell für ihn angefertigte Handfeuerwaffe mit enormer Durchschlagskraft. Doch bevor er abdrücken konnte sprang ihn ein Panther an und verbiss sich in seinem Handgelenk. Der Schwung des Angriffs holte ihn abermals von den Beinen und er rollte samt Panther über den Boden. Wild hämmerte er mit seiner Steinfaust auf das Tier ein und nach einiger Zeit lockerte es den Griff und Hellboy riss sich los, bekam den Panther am Schwanz zu fassen, zog kräftig daran und schleuderte das Tier gegen die nächste Wand. Erstaunt sah Hellboy auf den sich, im wahrsten Sinne des Wortes, in Rauch auflösenden Panthor. „Was zu…“ Aus dem Augenwinkel heraus nahm Hellboy die heran schnellende Gestalt war und wehrte wieder seine Hiebe ab, in dem er wieder mit seiner Linken das rechte Handgelenk des Fremden und mit seiner Steinhand den eisigen Säbel zu fassen bekam. Dieses Mal nicht! Dachte sich Hellboy und verpasst seinem Gegenüber dieses Mal selbst eine Kopfnuss. Die Gestalt wankte benommen zurück. Hellboy schwang seinen Schwanz nach vorne und schlang ihn um das rechte Bein des Fremden, zog daran und der Fremde landete unsanft auf dem Rücken. Hellboy ging ein paar Schritte zurück, nahm Anlauf und sprang mit erhobener Steinfaust in die Luft. „Jetzt klopp ich dich zu Mus!“ Die Steinfaust raste auf das Gesicht des Fremden zu und einen Augenblick bevor sie es traf, verschwand der Fremde. Die Faust traf auf den Marmor und zerschmetterte ihn wie Glas und Hellboy fiel in eine endlose Schwärze. Das letzte was man von ihm hörte. „Verdammte Scheiße!“
Als Hellboy dieses Mal zu sich kam, wurde er mit einem feuchten Kuss auf die Nase geweckt. „Liz, lass den Quatsch.“ Als er die Augen aufschlug sah er in das behaarte Gesicht einer seiner Katzen. „Ach, Kitty, du bist es.“ Langsam stand Hellboy auf und sah sich um. Er war wieder in seiner Bude und hatte immer noch die Kopfhörer auf. Über diese war aber nur noch Rauschen zu hören, da mittlerweile die CD zu Ende war. Ein kurzer Blick in seine Dose Bier sagte ihm, das dieses ebenfalls zu Ende war. Hellboy zog die Kopfhörer ab, warf die Dose in die Ecke, nahm die CD aus dem Player packte Sie in die Hülle zurück. „Tss, so ein Schmonz.“ Er drehte sich um und warf sie in den Mülleimer. „Da mach ich doch lieber meine eigenen Hörspiele!“
Vielen Dank an Agent Alandor für diesen ausführlichen Bericht! Agent Schölpple war Ohrenzeuge eines weiteren Aufeinandertreffens von Agent Hellboy und Herrn Do’Urden. Er ließ uns folgende Aufzeichnung zukommen:
An anderer Stelle ist der Behörde diese Videoaufzeichnung eines Kampfes zwischen Agent Hellboy und dem Dunkelelfen zugebracht worden, wobei der Wahrheitsgehalt dieser Aufzeichnungen noch angezweifelt wird, da es sich vermutlich um einen anderen Dunkelelfen handelt..
Sollten Sie Augen- oder Ohrenzeuge weiterer für die Behörde wichtiger Begebenheiten sein, melden Sie sich bitte über diesen Blog bei uns! Diese Nachricht wird sich in zehn Sekunden selbst zerstören (daraufhin aber augenblicklich durch eine exakte Kopie ersetzt).
LLL

Hahaha, das ist sowas von genial!
Das war definitiv mein persönlicher Lacher des Tages
Bitte mehr davon!
Sehr, sehr geil!!!!
Die Idee ist spitze und wurde auch top Umgesetzt – in allen Belangen!
Hätte glatt einen Preis beim VS-Kontest verdient.
Bin auch schon auf weitere Aktionen/Untersuchungen von Paranormalen Erscheinungen gespannt!
Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Tolle Idee und super umgesetzt! Mehr davon! Bin schon sehr gespannt auf die neuen Hellboy-Hörspiele!