DRIZZT vs. Link
Yeah VS.! Oder bin ich hier der einzige, der auf diese Rubrik steht? Ich freue mich, Euch noch immer einige der tollen Beiträge aus der V(S)erlosung präsentieren zu können, und auch neue Kämpfe warten bereits und weitere können mir gerne gesendet werden.
Ich hoffe, unser aktuelles Gewinnspiel wird uns ebenfalls viele tolle Beiträge bescheren. Was haltet Ihr eigentlich von dem Steampunk-Fanart-Contest? Falls Ihr etwas Inspiration wünscht, schaut Euch doch beispielsweise hier mal den Steampunk-Thor an, der mit seinem Hammer auch schon fast eine Vorlage für Wulfgar im Steampunk-Stil sein könnte.
Genug jetzt vom Zeichenwettbewerb – kommen wir zurück zu epischen Kämpfen zwischen Fanfavorites. Wie Ihr ja bereits am Titel des Artikels gesehen habt, kämpft unser DRIZZT nun gegen den Nintendo-Helden Link aus der beliebten Zelda-Reihe. Für diesen Kampf bedanke ich mich recht herzlich bei Peter S., der auch das Glück hatte von der lieben Marie als einer der Gewinner des letzten Gewinnspiels gezogen zu werden. Also sage ich “Vorhang auf für DRIZZT vs. Link!”
“Drizzt der Unterweltprinz sprang mit gezückten Schwertern auf eine Kiste um der Wirbelwind-Attacke des Hyrule-Kriegers auszuweichen. Sein Herz raste förmlich und seine Lungenflügel bebten bei jedem Atemzug. Der Kampf zwischen ihm und dem Grünling ging nun schon über eine Stunde und beide Krieger zehrten von ihren Reserven. Wie ein gewaltiger Wirbelsturm brauste Link, die scharfe Klinge seines Masterschwertes immer voran direkt auf seinen Gegner zu. Er schien mit diesem Sturm den Do’Urden-Krieger in winzige Stücke schneiden und den Kampf endlich für sich entscheiden zu wollen. Mit ganzer Kraft preschte er in die Kiste, lies das Holz in tausend kleine Splitter barsten und zog Drizzt den Boden unter den Füßen weg. Noch im Fall hieb der Elf mit beiden Säbeln auf seinen Gegner ein. Die Klinge der linken Hand verfehlte nur um haaresbreite die Brust und zerschnitt mit einem gefährlichen Surren die Luft. Als Ausgleich für den Fehlschlag landete die rechte einen schweren Treffer auf Links Schild, welches ein lautes Scheppern von sich gab, bevor sein Träger arg ins Wanken geriet. Drizzt landete ungebremst auf dem Boden, einige der zugefügten Schnittwunden platzten auf und begannen sofort wieder zu bluten. Doch der Elfenkrieger wollte die Gelegenheit nicht verstreichen lassen. Solange der Feenjunge noch strauchelte musste er sich wieder aufrappeln um eine Attacke zu starten.
Mit einem riesigen Sprung gelangte er in Reichweite des grünen Link und ließ seine Säbel in einem wahren Hagelsturm
herabsausen. Seine Klingen durchschnitten die Luft und erschufen in dem großen, dunklen Gemäuer eine beinah liebliche Melodie des Todes. Jeden einfachen Kämpfer hätte er auf diese Weise in kurzer Zeit in einen blutigen Klumpen aus Fleisch, Knochen und Gedärmen verwandelt, doch wie er selbst ein großer Krieger und Schwertkämpfer war, so war auch Link ein außergewöhnlicher Krieger. Link parierte die gewaltigen Schläge mit seinem Schild und seinem Schwert ohne selber einen Gegenschlag landen zu können. Bei jedem neuen Schlag den er erfolgreich abwehrte, spürte er wie seine Standhaftigkeit nachließ und jede seiner blutigen Wunden schmerzte und drohte erneut aufzureißen. Sein Hirn arbeitete auf Hochtouren um einen Plan zu entwickeln, wie er wieder die Oberhand gewinnen konnte. Er begann seinen Gegenüber nur mit dem großen Schild zu bedrängen und Stück für Stück auf seinen am Boden liegenden Hammer zu zuschieben. Er wollte, dass Drizzt über den langen Stiel stolpert und er sich den Hammer greifen kann, um dann einen letzten finalen Schlag auf den Elfenschädel zu landen um den Kampf für sich zu entscheiden. Mit einem letzten Stoß drängte Link den Dunkelelfen auf den schweren Hammer zu, doch dieser bemerkte ihn und wich mit einer eleganten Drehung dem Hindernis aus und ergriff selber den enormen Totschläger. Drizzt hatte große Mühe dieses schwere Werkzeug des Todes in die Luft zu heben, besonders nach einer so langen Duellzeit. Link sah die Unbeholfenheit des Gegenübers und grinste sich eins. Denn er wusste ganz genau, dass man diesen Hammer nur mühelos heben kann, wenn man ein Gorone ist oder wie er ein Kraftarmband trägt. Und so verschaffte Drizzt Link unfreiwillig die benötigte Zeit, damit dieser aus seiner Bombentasche mehrere seiner Käferbomben herausholen konnte und sie anzündete. Mit eiskalter Präzision bewarf er seinen Gegner. Diese explosive Waffe sollte dem Prinzen die Gliedmaßen vom Leibe reißen und Links kommenden Attacken schutzlos präsentieren. Drizzt sah nur noch wie eine Bombenarmada auf ihn zu kroch und reagiert nur noch aus dem Affekt heraus mit einem Sprung in die Höhe. Während er ein weiteres geschicktes Ausweichmanövers vollführte, formten seine Lippen von ganz alleine einen Schutzzauber, welcher ihn vor größeren Schäden bewahren sollte. Die runden Sprengkörper verfehlten den Elfen, doch die Druckwelle riss ihn abermals zu Boden. Die explodierenden Bomben erschütterten die alt ehrwürdigen Mauern des Königsschlosses, füllten mit ihrer Lärm jeden Winkel des Raumes aus, ließen Vasen zerspringen, welche ihre Items freigaben und durchfuhren mit ihrer Wucht die schwer verwundeten Körper beider Krieger so heftig, dass sie vor Schmerz aufschrien.
Während Link Schutz hinter seinem Schild fand, krachte Drizzt hart mit dem Gesicht und der Brust auf den Stein und verschmierte sein kostbares Elfenblut auf der letzten noch blutleeren Stelle am Boden. Doch auf Grund seines jahrelangen Trainings mit Zaknafein drehte er sich geistesgegenwärtig auf den Rücken um etwaige Angriffe abzuwehren. Kaum in der Rückenlage angekommen, sah er auch schon den Feenkrieger auf sich zufliegen. Das Masterschwert mit beiden Händen fest umschlossen und zu seiner tödlichen Sprungattacke aus holte. Das Schwert sauste auf Drizzt nieder, bereit ihm den Schädel zu spalten, jedoch im letzten Augenblick rollte er sich zur Seite, erhob seinen linken Säbel und rammte ihn in Links Brustkorb. Die scharfe Klinge zermalmte die Rippen, durchbohrte beide Lungenflügel und traf das Herz. Der stolze Krieger der Königin Zelda brach auf dem kalten, roten Stein zusammen. Er spürte die warme Klinge des Säbels in seinem Körper und fühlte wie beständig das Leben aus ihm herausfloss.
Nachdem Drizzt schweißgebadet und immer noch atemlos mit etwas Mühe seinen Säbel aus dem toten Leib gezogen hatte und sich umwandte zu gehen, hörte er hinter sich ein leise, liebliches Klingen und ruhiges Flügelschlagen…
…aus dem Beutel des Hyrule-Kriegers fiel eine Flasche und entließ eine kleine, rosa leuchtende Fee in die Freiheit. Sie flog einige schnelle Pirouetten um den am Boden liegenden Link herum und füllte nach und nach dessen Herzen wieder mit Lebensenergie auf.
Da stand er nun der Feenkrieger mit aufgeladenen Herzcontainern und einer Miene die daran zweifeln ließ, dass dieser Kampf schon beendet war…”
Na, wie hat euch der Kampf gefallen? Die Bilder habe ich von der Seite zfans.de. Seid Ihr denn auch Zelda-Anhänger? Selbst bin ich jetzt stolzer Wii-Besitzer, aber auch schon aus meiner Orientierungsstufenzeit ist mir Link vom NES und vom Super Nintendo natürlich gut bekannt. Dank meiner neuen Konsole freue ich mich schon auf “Zelda Skyward Sword” – auch wenn der Spielentwickler selber sich bei der Bedienung noch etwas schwer zu tun scheint, wie man hier sehen kann. Ich danke meinem Kumpel Christof für die Links, auch wenn ich mir zuvor erst noch “Twilight Princess” besorgen werde.
Kennt Ihr eigentlich diesen mit Liebe gemachten Fanfilm zur “Legend of Zelda”?